Cookie Consent by PrivacyPolicies.com Reisebüro Rundum-Reise-Service Marion Ludwig

Reisen in Corona-Zeiten - eine Kundin berichtet!

Reisebericht: Zypern im Oktober 2020

 

Hallo liebe Reisefans!

Hattet bzw. habt ihr Zweifel, in Zeiten der Corona-Pandemie zu reisen? Dann lest euch bitte unbedingt den Reisebericht durch. Vielleicht kann der euch helfen, eure Zweifel ein wenig auszuräumen.

Ich möchte als allererstes betonen - das ist uns wichtig -, dass meine Familie und ich nicht einfach so gereist sind, ohne uns Gedanken zu machen, wie man im Ausland Ansteckungsrisiken vermeiden kann. Aufgrund dessen haben wir für uns im Vorfeld sehr genau festgelegt, wie wir uns im Urlaub verhalten. Das hatte für uns oberste Priorität.

Aber nun zum Reisebericht.

Meine Familie und ich wollten sich nicht von den ganzen Reisewarnungen, auch aufgrund von Risikogebieten, einschüchtern lassen. Wie sicherlich für viele von euch, geben uns die Reisen unheimlich Kraft, um wieder den Alltag anschließend gut meistern zu können und den Kopf frei zu bekommen. Da wir die Wärme, das Meer und beständiges Wetter lieben, kam für uns im Oktober nur ein Gebiet in Frage, welches die Kriterien erfüllen würde. Und das war nicht Deutschland. 

Also sind wir in das Reisebüro unseres absoluten Vertrauens gegangen und haben uns nach viel Recherche für eine Reise nach Südzypern (griechischer Teil) entschieden. Unsere gebuchte AIDA Reise Orient wurde nämlich abgesagt. (Reisezeitraum Mitte Oktober bis Anfang November). 

Zypern war zu der Zeit kein Risikogebiet und machte natürlich vieles einfacher. 

Wir sind mit dem Flugzeug von Hannover (Zubringer) nach München geflogen, um den Direktflug von dort aus nach Larnaka zu nehmen. Man musste einen Tag vor dem Flug (24 Stunden) den  Zypernflypass online ausfüllen und ausdrucken, der dazu berechtigt, nach Zypern einzureisen. Dieses war zwingend erforderlich. Der Flughafen Hannover war sehr leer und fast nichts los. Der Check-in klappte reibungslos und ging recht schnell. Ich wünschte mir, es wäre immer so. Es verläuft alles sehr geordnet in Coronazeiten. In München angekommen (auch der Flughafen war erschreckend leer) warteten wir auf das Einsteigen ins Flugzeug. Die Abstandsregeln wurden dort gut umgesetzt und jeder 2. Platz durfte im Wartebereich nur belegt werden. Als für die Passagiere die Zeit zum Einsteigen in das Flugzeug gekommen war, wurden die Reihen nach und nach aufgerufen. Nur die, wirklich aber auch nur die, durften dann jeweils einsteigen. Auch beim Aussteigen wurde dieses so angewendet. Diese Regelung sollte unbedingt auch nach den Coronazeiten so beibehalten werden :o) 

Das Flugzeug war gut gefüllt, aber alle Passagiere trugen einen Mund-Nasen-Schutz und man fühlte sich sicher. Während des Flugs wurde in einer etwas anderen Form die Verpflegung gereicht, etwas reduzierter und abgepackt. Während des Verzehrs der Speisen und Getränke durfte man die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen. Man musste ein Einreiseformular, das im Flugzeug von den Stewardessen verteilt wurde, mit seinen Daten ergänzen und wurde von diesen auch wieder eingesammelt.

Angekommen auf Zypern, mussten alle Passagiere (auch wir) überraschenderweise einen Corona-Test machen. Wir hatten damit nicht gerechnet, konnten es aber nachvollziehen, dass man sich das Virus durch den Tourismus nicht ins Land holen wollte. Klar, dass man sich die Frage stellt, was ist, wenn er positiv ist? Aber positives Denken hilft.

Das war richtig gut organisiert und der Abstrich erfolgte sehr schnell, man musste vorher noch einen Zettel mit seinen Daten ausfüllen. Das Testergebnis sollte noch am selben Tag auf das Handy übermittelt werden. An der Stelle kann ich schon sagen, es hat geklappt und wir waren alle negativ. :o)

Wir hatten uns schon im Vorfeld in Deutschland einen Einzeltransfer mit einem Taxi gebucht, um den Sammeltransfer zu umgehen. Das gab uns ein bisschen mehr Sicherheit. Im Taxi war eine Mund-Nasen-Bedeckung zwingend vorgeschrieben.

Im Hotel angekommen, waren auch dort die Hygieneregeln gut umgesetzt. Und nach dem negativen Testergebnis konnte unser Urlaub endlich beruhigt beginnen. Überall waren Desinfektionsspender aufgestellt. Die Zimmer wurden jeden Tag intensiv gereinigt und alles desinfiziert.

Im Essbereich, der vorwiegend aufgrund der milden Temperaturen draußen war, waren die Tische so weit auseinander gestellt, dass zu jeder Zeit ausreichend Abstand gewahrt werden konnte. Frühstück und Mittagessen / Abendessen erfolgte in Buffetform (Das Buffet war im Speiseraum angerichtet). Es gab im Eingangsbereich einen Desinfektionsspender für die Hände, Einmalhandschuhe und einen Temperaturmesser. Bis zum Essplatz war das Tragen einer  Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich Nachdem die Hände desinfiziert und die Einmalhandschuhe übergestreift waren, ging es ab ans Buffet. Kindern unter 12 Jahren war der Zugang leider untersagt. Die Eltern mussten ihren Kindern (unter 12) das Essen mitbringen. Zugegeben, für Eltern fand ich das ein wenig schwierig. Aber für die betroffenen Eltern war das anscheinend ok, zumindest was man so beobachten konnte.

Am Strand wurde die Abstandswahrung automatisch eingehalten, da die Liegen und Schirme ziemlich weit auseinander standen. Die letzten Zweifel, in Coronazeiten zu reisen, waren endgültig verschwunden, wenn man auf der Sonnenliege am Strand lag und aufs Wasser schaute. Überhaupt waren alle Urlaubsgäste dort total entspannt und vor Ort rückte das Thema “Corona” mehr und mehr in den Hintergrund. Es war irgendwie eine Leichtigkeit zu spüren und war Balsam für die Seele, es sei denn, man hat sich die Nachrichten auf dem Handy angeschaut. Ich denke, das Jahr 2020 ging an keinem spurtlos vorbei. Die Einheimischen gingen mit dem Thema Covid” ohnehin ganz anders um.

Wir haben auf der Insel Fahrradtouren unternommen und viele Spaziergänge gemacht oder sind mit dem Bus zu anderen Stränden gefahren.

Nach 14 Tagen auf der Insel waren wir sehr tiefenentspannt und hatten uns sehr gut erholt. Denn als es nach Hause ging, wartete der unmittelbare Lockdown auf uns. Gut erholt lässt sich ein Lockdown besser ertragen. Leider Gottes wurde Zypern genau am Abflugsdatum zum Risikogebiet erklärt.

Angekommen in Hannover mussten wir im Bereich Terminal C einen Covidtest machen. Das Ergebnis haben wir sehr schnell innerhalb eines halben Tages erhalten. Da wir die Hygieneregeln wie bereits in Deutschland auch im Ausland eingehalten haben, waren wir bzgl. des Tests entspannt. Auch dieser fiel negativ aus.

Falls ihr reisen möchtet und es ist ein negatives Testergebnis vorzulegen, kann ich euch das Testzentrum in Hannover Lehrte sehr empfehlen. Das Ergebnis des PCR-Tests liegt innerhalb von einem halben Tag vor. Spätestens aber nach 24 Stunden. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Es war im Übrigen nicht der einzige Urlaub in diesem Jahr. Auch im Juni in Kroatien hat alles gut geklappt und lief ähnlich ab. 

Abschließend können wir sagen, wir haben alles richtig gemacht. Die ganzen Zweifel, die auch wir natürlich im Vorfeld hatten, alles andere wäre gelogen, hatten sich nicht bestätigt. 

Ein bisschen Mut gehört dazu. Auch ein gewisses Restrisiko lässt sich nicht vermeiden. Durch Gespräche mit anderen, die auch Urlaubsreisen in 2020 gemacht haben, habe ich nur Positives gehört und sie berichteten über ähnliche Erfahrungen.

Vielleicht konnten wir mit unserem Bericht ein bisschen eure Zweifel beseitigen? Wenn ja.....

... dann auf die Plätze - fertig - buchen !!!!!!!

Es berichtete: Regina M. aus Braunschweig

Liebe Regina - herzlichen Dank für deinen Bericht und deine Unterstützung!

 

 

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